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Gegenwärtig findet eine breite Diskussion über die Tragbarkeit von Immobilien statt.

Die Tragbarkeit wird durch die Banken anhand einer rechnerischen Sicherheitsgrösse, dem sog. kalkulatorischen Zinssatz, von in der Regel 5% ermittelt. Im heutigen Zinsumfeld von Libor-Hypotheken zu 0.8% und von 10 jährigen Festhypotheken zu 1.5% erweist sich die Tragbarkeit als grosse Hürde für viele Käufer. Die Diskussion um die Tragbarkeit wird meiner Meinung nach im Schwarz-Weiss Schema geführt. Die heutige Tragbarkeitsregel von rund 5% plus 1% Unterhalt und Amortisation/Rückzahlung wiederspiegelt nicht mehr die Realität am Markt.

Eine Senkung auf 3% wird argumentiert, würde zu einem massiven Preisanstieg und Gefahren für die Banken und Volkswirtschaft führen. Andererseits wären vermutlich bei einem Zinsanstieg von 2% bis 3% viele Haushalte in Schwierigkeiten und hätten mühe die höheren Zinsen zu bezahlen. Höhere Zinsen kommen aber nicht über Nacht und wohl langsam im schwach wachsenden europäischen Wirtschaftsumfeld. Die strengere Kreditvergabe hat merklich zu einer Beruhigung der Immobilienpreise beigetragen. Auf der anderen Seite weist die Schweiz eine der tiefsten Eigenheimquoten Europas auf und der Wunsch nach dem eigenen Heim ist gross.

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